Rotschulterente (Callonetta leucophrys)dsc_2611a-klein

Klasse Vögel (Aves)
Ordnung Gänsevögel (Anseriformes)
Familie Entenvögel (Anatidae)
Tribus Schwimmenten (Anatini)
Gattung Callonetta
Art Rotschulterente

Rotschulterenten bewohnen Seen, Teiche und Überschwemmungsgebiete im mittleren Südamerika. Gelegentlich sind aus Gefangenschaft entkommene Exemplare in Mitteleuropa zu beobachten. Die Verbreitungsgebiete konzentrieren sich auf relativ kleine Gebiete, weshalb Mitte des 20. Jahrhunderts das Aussterben der Art befürchtet wurde. Tatsächlich ist der Bestand mit geschätzten 100.000 Individuen jedoch nicht akut gefährdet.

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Mit einer Körperlänge von ca. 35 cm und einem Gewicht von 200 bis 350 g ist die Rotschulterente eine der kleinsten Entenarten. In der Gefiederfärbung unterscheiden sich die Geschlechter deutlich voneinander. Weibchen sind überwiegend graubraun gefärbt und zeigen eine weiße Gesichtszeichnung. Männliche Rotschulterenten haben eine helle Kopfbefiederung mit einem schwarzen Streifen von der Stirn bis zum Nacken. Die Brust ist rosa mit einzelnen schwarzen Punkten gefärbt. Namensgebend ist der rotbraune Schulterbereich der Erpel. Der Schnabel ist hellblau mit einer schwarzen Spitze.

Rotschulterenten ernähren sich ausschließlich von pflanzlicher Kost, die überwiegend im Wasser gesucht wird. Die Tiere leben paarweise in monogamer Einehe. Zur Fortpflanzungszeit im Frühjahr sucht sich das Paar einen geeigneten Brutplatz in dichter Vegetation oder einer Baumhöhle. Das Gelege umfasst sechs bis zwölf Eier, die 24 bis 28 Tage bebrütet werden. Das Flaumgefieder der Jungen ist zunächst noch nicht wasserdicht, sodass sich die Küken an den Federn der Mutter reiben und auf diese Weise einfetten. Anschließend folgen sie der Mutter ins Wasser.

 

Für 30,- Euro im Jahr können Sie eine Tierpatenschaft für eine Rotschulterente übernehmen!

 

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